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Üble Schlucht

Die Üble Schlucht befindet sich auf Höhe der Parzelle Laterns-Thal auf dem Talboden der Frutz.

Sie erreichen die Üble Schlucht auf markierten Wanderwegen:

- von Laterns-Thal (GH Löwen) über die Wiesen bis zum Eingang der Schlucht am Fluhschrofen (1/2 Std.)

- Rundwanderung: von Laterns-Thal über den Bädleweg zur Frutz - Netschelweg - Abstieg zur Frutz - durch die Üble Schlucht - zurück zum Ausgangspunkt (2 3/4 Std.)

- von Rankweil über den Netschelweg (2 Std.)

- von Übersaxen über die Alpe Wies (2 Std.)

 

Kurzinformation
Was kann man sich schöneres vorstellen, als an einem heißen Sommertag ein wenig die Kühle einer Schlucht zu genießen und dem Rauschen des Wassers zu lauschen?

Bizarre Gesteinsformationen, ein Wasserfall, beeindruckende Licht- und Wasserspiele erwarten den Wanderer, der den Abstieg in die Tiefen des Frutztales gewagt hat.

Die speziellen geologischen Formationen und die Art des Gesteines, hauptsächlich Kiesel-Kalk, bildeten die Voraussetzung dafür, dass sich der Flusslauf der Frutz über die Jahrhunderte seinen Weg bahnen und sich tief in das Gelände einschneiden konnte.

Schon in früheren Zeiten stellte die Üble Schlucht ein schwer überwindbares Hemmnis dar. War der Steig durch die Schlucht früher noch eine wichtige Wegverbindung in die Talschaften des Rheintales, wird er heute nur mehr als Wandersteig genutzt.

 

Warum "Üble" Schlucht?
Das Wort "übel" wird in diesem Flurnamen im Sinne von unheilbringend und gefährlich verwendet. Die Bezeichnung rührt wohl aus früheren Zeiten, als die Holz-Flözer, die die Frutz als Transportweg für Holzstämme ins Rheintal hinaus nützten, diese Engstelle nur schwer passieren konnten.
Heute finden Wanderer einen gut gesicherten Pfad.

 

Wichtige Tipps
Der Weg durch die Üble Schlucht ist als alpiner Steig markiert. Auch im Hochsommer ist bedingt durch die Feuchtigkeit auf den Wegen, Stiegen und Brücken stets Vorsicht geboten (u.a. Rutschgefahr).

Notwendig sind: 
-Trittsicherheit
- gutes Schuhwerk
- bei Wanderungen mit Kindern erhöhte Aufmerksamkeit und ausreichend Begleitpersonen