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Großer Andrang beim regREK-Auftakt

Rund 200 Personen folgten dem Aufruf „Gemeinsam Lebensraum planen“.

Unter dem Motto „Gemeinsam Lebensraum planen“ ging am 17. Oktober 2019, der öffentliche regREK-Auftakt der Regio Vorderland-Feldkirch über die Bühne. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger aus allen Regio-Gemeinden fanden sich im Rankweiler Vinomnasaal ein, um nähere Informationen zu diesem Planungsprozess zu erhalten und ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Region einzubringen.

Analysen und Umfrageergebnisse
Zu Beginn wurden die Ergebnisse der über den Sommer durchgeführten Freizeitumfrage sowie eine Reihe raumplanerischer Analysen präsentiert.

Die Freizeitumfrage brachte aufschlussreiche Ergebnisse zur regionalen Nutzung von Naherholungsgebieten zum Vorschein. Häufigster Wunsch der Befragten: ein Hallenbad in der Region. Dieses Ergebnis nahm der Regio-Vorstand bereits zum Anlass, das Thema aktiv in den regREK-Prozess aufzunehmen. Es sollen fachliche Grundlagen zur Hallenbadfrage geschaffen werden, und zwar in der Form von Prüfungen zur Energiebilanz, zu den finanziellen Effekten und zur Auslastung von vorhandenen Hallenbädern in der Umgebung. Ob ein Hallenbad tatsächlich zweckmäßig und machbar ist, soll dann auf dieser Basis sachlich beraten werden.

Die raumplanerische Analyse verdeutlicht einmal mehr, dass es sich bei der Region Vorderland-Feldkirch um einen außerordentlich vielfältigen Lebensraum handelt. Sowohl bei den hochwertigen Naturräumen als auch beim öffentlichen Verkehr, der Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung hat die Region große Stärken. Entscheidend für eine positive Raumentwicklung werden eine noch intensivere Kooperation zwischen den Gemeinden sowie der Interessensausgleich zwischen Wirtschaft, Landwirtschaft, Wohnbevölkerung, Freizeitnutzung und Umweltschutz sein.

 

Hunderte Ideen und Anregungen
Beim anschließenden regREK-Marktplatz waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Zug: Hunderte Ideen und Anregungen wurden zu den Handlungsfeldern „Bauen & Wohnen“, „Arbeiten & Wirtschaften“, „Bewahren & Schützen“, „Unterwegs sein“, „Wachsen & Kooperieren“ eingebracht.

Online Beteiligung bis Ende November
Bis Ende November ist es nun möglich, online über die Seite www.vorarlberg.mitdenken.online/vo-fk möglich weitere Vorschläge für das regREK einzubringen. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung aus allen Teilen der Bevölkerung. Alle Inputs werden ernst genommen und in der weiteren Konzepterstellung berücksichtigt“, sichert Regio-Manager Christoph Kirchengast zu.

So geht es weiter…
In den kommenden Monaten wird auf Basis der Analysen und der Vorschläge aus den verschiedenen Beteiligungsformaten ein Entwurf für das regREK-Zielbild erstellt. Dieses Zielbild soll als raumplanerischer Wertekatalog der Regio-Gemeinden wirken.

Der Zielbild-Entwurf wird bei einer öffentlichen regREK-Konferenz im Frühsommer 2020 erneut mit der Bevölkerung diskutiert und dann nochmals entsprechend adaptiert. Im Herbst 2020 soll dieses Zielbild schließlich allen 13 Gemeindevertretungen zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

 

regREK – Was ist das?

  • Die Regio Vorderland-Feldkirch widmet sich intensiv der regionalen Raumplanung: Die 13 Gemeinden arbeiten seit Juni 2019 gemeinsam an der Erstellung eines regionalen räumlichen Entwicklungskonzeptes (kurz: regREK).
  • Ein regREK ist ein raumplanerisches Leitbild: Es wirkt als eine Art „Selbstverpflichtung“ der beteiligten Gemeinden hinsichtlich der räumlichen Entwicklung der Region. Darin werden Ziele und Maßnahmen für die Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung, die Entwicklung des Freiraumes, Verkehr und Mobilität usw. festgelegt.
  • In der ersten Phase wird ein strategisches Zielbild erarbeitet: Dieses Zielbild soll bis Ende 2020 fertig gestellt und von allen 13 Regio-Gemeinden beschlossen werden.
  • Es werden laufend verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten angeboten (z.B. Veranstaltungen, Umfragen, Online), die es den Bürgerinnen und Bürgern der Region ermöglichen, sich und ihre Ideen einzubringen. 

Nähere Infos unter: www.vorderland.com/regrek.